Einfach Leben

Minimalismus und Wege zum Glück

5 Tipps für progressives Kochen

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Was? Progressives Kochen? Jup, ist mir grade eingefallen als ich wieder mal für mich selbst kochen musste. Üblicherweise kram ich ein, natürlich leckeres, Gericht aus einem Kochbuch hervor, kaufe dafür ein und schwing dann Löffel und Pfanne. Wenn aber niemand da ist, dann kommt der Mr. Hyde der Küche aus mir hervor und keiner weiß was dann passieren kann!

Was soll also jetzt das “progressiv” vor dem Kochen?

 
 
 

Im Allgemeinen bedeutet progressiv so viel wie „stufenweise fortschreitend“ [...]
– Wikipedia

Als totaler Anfänger was das Kochen angeht versuche ich immer wieder leckeres, schmackhaftes, einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lassendes Essen zu kreieren. Gute Rezepte kenn ich aber eher nur aus dem Kochbuch (oder von meiner Mutter ;-) ). Was also tun wenn man keinen Plan hat?

 

1. Wirf deine Rezepte aus dem Fenster

Kochbücher oder Rezepte aus dem Internet gehören nicht hierher. Also Weg damit! Beim progressiven Kochen geht es in erster Linie um Spontanität und um den Lern- und Spaßfaktor!

 

2. Geh hungrig zum Markt …

und nimm dir auf keinen Fall eine Einkaufsliste mit. Das gilt natürlich nicht, wenn du noch andere Sachen abgesehen von deinem Mittag- oder Abendessen — oder Frühstück für die Frühaufsteher unter uns — benötigst, man braucht ja nicht zwei Mal laufen. Kaufe das ein, was dir in’s Auge springt und habe dabei etwas im Hinterkopf, was satt macht (Getreideprodukte, Reis, Kartoffeln).

Kleiner Gesundheitstipp am Rande: Behandle Fleisch als Beilage oder lasse es ganz weg. Weniger Cholesterin und so. ;-)

 

3. Auspacken, Fertig, Los!

Pfanne und Töpfe aus dem Schrank, Messer gewetzt und Schneidebrett bereit, Gemüse schnippeln und passende Gewürze aus dem Regal (gerne auch frische Kräuter, lecker!), und alles ganz spontan zusammengemixt. Jetzt trennen sich die, die schon ein wenig Erfahrung haben und die mit weniger (moi). Gleich gibt’s entweder ein 3-Michelin-Sterne Schmaus oder Imbissbude-um-die-Ecke-Kost. Mit ein bisschen Löffelspitzengefühl wird’s aber nicht so schlimm wie man denkt.

Hier kommt der Knackpunkt:

 

4. Probiere immer etwas Neues aus

Du erinnerst dich? Progressiv = Fortschreitend! Man muss sich trauen auch mal total danebenzuhauen. Aber so lernt man definitiv welche Sachen zueinander passen. Wenn du weißt, dass deine Freunde dir schlechtes Essen verzeihen können, dann lade sie gerne ein. Wenn sie fragen was es gibt, dann spiel natürlich den/die Geheimnissvolle/n. Und ein, zwei Flaschen Rotwein machen jedes schlechte Essen wieder wett. (Achtung! Dieses “Spiel” nicht mitmachen, wenn du weißt, dass es progressives Essen bei Schwangeren gibt!)

 

5. Genießen

In Ruhe an den Tisch setzen. Und mit Ruhe meine ich, mach die Fenster zu damit du die Vögel nicht zwitschern hören kannst. Widme deinen Geschmacksnerven vollste Aufmerksamkeit und merke dir wie die verschiedenen Zutaten miteinander harmonieren oder nicht.

 

Ich hoffe es hat dir geschmeckt. Progressive Rezepte können gerne unten in den Kommentaren zusammengetragen werden. Vielleicht kann man mal das eine oder andere an seinen Gästen ausprobieren. >:-)

 

Geschrieben von Philipp Bauer

7. April 2010 um 20:35

Veröffentlicht in Ernährung

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